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21

Dienstag, 23. Oktober 2018, 06:26

Hiobsbotschaft für die Spatzen: Steffen Kienles Kreuzband gerissen

Zitat

Ihre Gesichter waren ernst, einige der Spieler blickten beschämt zu
Boden, als sie nach dem 0:2 beim SC Freiburg II die ungefähr 30
mitgereisten Anhänger auf der Gegentribüne im Möslestadion aufsuchten.
Wieder einmal haderten die Ulmer über die vielen vergebenen Chancen.
Viel Ballbesitz, kein Ertrag.Gestern wurden die Mienen beim SSV
Ulm 1846 Fußball noch düsterer. Da stellte sich heraus, dass es sich bei
der Knieverletzung, die sich Steffen Kienle gleich in der Anfangsphase
zugezogen hatte, um einen Riss des vorderen Kreuzbandes handelt. Das
bedeutet: Für den 23 Jahre alten Stürmer ist die Saison vermutlich
gelaufen. Mindestens ein halbes Jahr, möglicherweise sogar noch einige
Monate länger droht Kienle auszufallen. Nun gilt es, möglichst schnell
einen Operationstermin zu finden.


https://www.swp.de/sport/fussball-lokal/…n-28164376.html
Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions

https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs



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Dienstag, 23. Oktober 2018, 14:30

Oha, jetzt kommt der Druck mal nicht von den Fans sondern richtig fetter Druck direkt vom Chef!


Man sollte sich an diesem Artikel aber nicht wirklich aufhängen. Typische Bild-Reaktion: "Oh uns fehlt ein Bericht am Dienstag?" - "Lass doch die Aussagen vom Präsidenten aus dem Stadionheft von Samstag drucken" - "Klasse Idee". Mehr ist es halt in der Tat nicht.

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23

Dienstag, 23. Oktober 2018, 14:40

Am Freitag nach Ulm

Zitat

Am Freitag (19 Uhr) kommt es zum vorgezogenen Spitzenspiel. Im Verfolgerduell stehen sich der SSV Ulm 1846 und der 1. FC Saarbrücken gegenüber. Ulm, das seit Saisonbeginn von Holger Bachthaler trainiert wird, stand vor dem aktuellen Spieltag auf Platz Zwei, der FCS war zwischenzeitlich Dritter. Im Ulmer Kader steht mit Thomas Rathgeber noch ein Ex-Malstatter, Christian Sauter hat die „Spatzen“ mittlerweile verlassen.

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24

Dienstag, 23. Oktober 2018, 15:18

Überblick: Bilanz gegen den SSV Ulm

Gesamt
20 Spiele - 8 Siege - 7 Unentschieden - 5 Niederlagen - 23:20-Tore

Heim
10 Spiele - 6 Siege - 3 Unentschieden - 1 Niederlagen - 13:06-Tore

Auswärts
10 Spiele - 2 Siege - 4 Unentschieden - 4 Niederlagen - 10:14-Tore


Überblick
18.11.17: FCS - SSV 2:1 (2:0) (Behrens, Zellner) ZS: 2.623
28.07.17: SSV - FCS 1:4 (1:1) (Jänicke, Zeitz, 2x Schmidt) ZS: 2.387
12.11.16: SSV - FCS 0:1 (0:1) (Müller) ZS: 2.239
06.08.16: FCS - SSV Ulm 1:0 (0:0) (Schmidt) ZS: 3.961

23.01.01: FCS - SSV Ulm 1:1 (1:1) (Dikhtiar) ZS: 5.800
22.09.00: SSV - FCS 3:1 (1:0) (Bartolovic) ZS: 7.000
12.03.88: FCS - SSV Ulm 0:2 (0:0) ZS: 1.500
22.07.87: SSV - FCS 3:0 (1:0) ZS: 3.200

21.03.87: SSV - FCS 1:1 (1:1) (Schlegel) ZS: 2.500
03.09.86: FCS - SSV Ulm 2:0 (0:0) (Foda, Mees) ZS: 3.500
19.01.85: SSV - FCS 0:0 ZS: 2.000
09.08.84: FCS - SSV Ulm 2:0 (1:0) (Müller, E.Traser) ZS: 5.500
25.02.84: SSV - FCS 2:0 (0:0) ZS: 4.500
31.08.83: FCS - SSV Ulm 2:0 (1:0) (Gruler, Seel) ZS: 11.200
15.06.83: FCS - SSV Ulm 0:0
01.06.83: SSV - FCS 1:1
14.02.81: FCS - SSV Ulm 0:0 ZS: 6.200
29.08.80: SSV - FCS 3:2 (2:1) (2x H.Traser) ZS: 5.400
24.05.80: FCS - SSV Ulm 3:2 (1:0) (H.Traser, 2x Denz) ZS: 1.000
01.12.79: SSV - FCS 0:0 ZS: 8.000

25

Dienstag, 23. Oktober 2018, 17:40

Oha, jetzt kommt der Druck mal nicht von den Fans sondern richtig fetter Druck direkt vom Chef!


Man sollte sich an diesem Artikel aber nicht wirklich aufhängen. Typische Bild-Reaktion: "Oh uns fehlt ein Bericht am Dienstag?" - "Lass doch die Aussagen vom Präsidenten aus dem Stadionheft von Samstag drucken" - "Klasse Idee". Mehr ist es halt in der Tat nicht.


Klar ist das eine mutige Forderung vom Boss! Doch so abwegig ist sie ja auch wieder nicht! Wir jagen ja nun doch Acht Punkte hinterher. Das die Medien so eine Aussage Vermarkten ist in der Provinz Saarbrücken nicht anders als bei Schalke oder Bayern, bestimmt! Doch egal was gelabert und geschrieben wird, die Dreier sind halt sooo wichtig für unser End – Ziel,-))

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 20:11

Übersicht: FCS-Spiele am 15.Spieltag

Bilanz
18 Spiele - 9 Siege - 7 Unentschieden - 2 Niederlagen - 32:16 Tore

Heim
09 Spiele - 7 Siege - 2 Unentschieden - 0 Niederlagen - 20:04 Tore

Auswärts
09 Spiele - 2 Siege - 5 Unentschieden - 2 Niederlagen - 12:12 Tore


Überblick
21.10.17: FCS - VfB II 5:0 (3:0) (2x Schmidt, 2x Behrens, Jänicke) ZS: 2.400
15.10.16: SVE - FCS 2:1 (1:1) (Schmidt) ZS: 7.721
31.10.15: FC Homburg - FCS 0:0 ZS: 5.828
25.10.14: FCS - FK Pirmasens 4:1 (2:0) (2x Taylor, Sökler, Wegner) ZS: 3.869
02.11.13: Halle - FCS 1:1 (1:0) (Deville) ZS: 7.007
27.10.12: FCS - SV Darmstadt 98 3:1 (2:1) ZS: 3.452
29.10.11: SV Sandhausen - FCS 1:1 (1:0) (Özbek) ZS: 5.300
06.11.10: FCS - TuS Koblenz 0:0 ZS: 5.117
20.11.09: FCS - Bonner SC 3:1 (2:0) (Zimmermann, Mozain, Grgic) ZS: 3.923
15.11.08: FCS - FC Homburg 2:0 (0:0) (Mozain, Petry) ZS: 9.400
10.11.07: FCS - SV Roßbach 1:1 (0:1) (Luft) ZS: 3.000
07.11.06: FCS - KSC II 1:0 (0:0) (Saglik) ZS: 2.200
04.12.05: Kickers Offenbach - FCS 2:3 (2:1) (2x Hadji, Bencik) ZS: 7.471
28.11.04: SpVgg Unterhaching - FCS 1:3 (0:2) (Adiele, Bencik, Örtülü) ZS: 4.500
07.11.03: SV Wehen - FCS 1:1 (0:1) (Heeren) ZS: 1.500
18.10.02: SpVgg Unterhaching - FCS 1:1 (0:0) (Tarillon) ZS: 1.400
30.11.01: LR Ahlen - FCS 3:1 (1:1) (Koltai) ZS: 4.715
02.02.00: FCS - Stuttgarter Kickers 1:0 (0:0) (Bartolovic) ZS: 6.000

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 22:41

Die letzten 10 Ligaspiele des SSV Ulm
14.SP: Freiburg II - SSV 2:0 (1:0) ZS: 350
13.SP: SSV - FSV Frankfurt 2:1 (0:0) (Beck, Schindele) ZS: 1.816
12.SP: Dreieich - SSV 2:2 (0:0) (Rathgeber, ET) ZS: 551
11.SP: SSV - Hoffenheim II 2:1 (1:0) (Lux, Bradara) ZS: 1.358
10.SP: SSV - Stuttgart II 2:1 (0:1) (Beck, Kienle) ZS: 3.550

09.SP: Mainz II - SSV 4:1 (0:0) (Kienle) ZS: 598
08.SP: SSV - Astoria Walldorf 1:0 (0:0) (Jann) ZS: 1.592
07.SP: Elversberg - SSV 0:1 (0:0) (Beck) ZS: 912

06.SP: SSV - FC Homburg 0:2 (0:1) ZS: 1.789
05.SP: Wormatia Worms - SSV 1:0 (0:0) ZS: 1.036

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 07:47

Duell der Schwergewichte

Zitat

Saarbrücken dagegen siegte im letzten Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 II mit 3:2 und liegt mit 26 Punkten weit oben in der Tabelle.

Nach 14 gespielten Runden gehen bereits 26 Punkte das Konto des SSV und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden vierten Platz.

Die letzten Resultate des FCS konnten sich sehen lassen – zwölf Punkte aus fünf Partien. Die Stärke des Gastes liegt in der Offensive – mit insgesamt 26 erzielten Treffern. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher acht Siege ein. Mut machen dürfte beiden Mannschaften ein Blick auf die Statistik: Der 1. FC Saarbrücken befindet sich auf einem guten dritten Platz in der Auswärts-, der SSV Ulm 1846 auf einem ebenso guten ersten Platz in der Heimtabelle. Die Vorzeichen versprechen ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften.

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 07:50

Marcus Mann über die Verletzung von Fanol Perdedaj:

Zitat

"Wenn einer in zwei Wochen mit Schiene spielt, dann ist das tausendprozentig Fanol."


Marcel Carl:

Zitat

"Man ist natürlich enttäuscht, wenn man nicht im Kader steht. Aber wir haben alle ein Ziel, bei dem jeder seine Chance bekommen wird."


Bild, 24.Oktober 2018

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 11:07

Regionalliga Südwest - Saison 2018/19 - 15.Spieltag
Freitag, 26.Oktober - 19:30 Uhr
Donaustadion, Ulm





SSV Ulm (04.) - 1.FC Saarbrücken (03.)






Fakten

Gesamt
04 - Platz - 03
26 - Punkte - 26
14 - Spiele - 14
1,86 - Punkte/Spiel - 1,86
18:17 - Tore - 26:17
+1 - Tordifferenz - +9
1,29:1,21 - Tore/Spiel - 1,86:1,21

8/2/4 - Bilanz – 8/2/4
S,S,U,S,N - Tendenz - S,N,S,S,S


Heim/Auswärts
01 - Platz - 03
18 - Punkte - 11
07 - Spiele - 07
2,57 - Punkte/Spiel - 1,57
11:6 - Tore - 14:9
+5 - Tordifferenz - +5
1,57:0,86 - Tore/Spiel - 2,00:1,29

6/0/1 - Bilanz – 3/2/2
N,S,S,S,S - Tendenz - U,N,U,N,S


Formtabelle
04 - Platz - 02
10 - Punkte - 12
05 - Spiele - 05
2,00 - Punkte/Spiel - 2,40
8:7 - Tore - 16:8
+1 - Tordifferenz - +8
1,60:1,40 - Tore/Spiel - 3,20:1,60

3/1/1 - Bilanz – 4/0/1
S,S,U,S,N - Tendenz - S,N,S,S,S

Holger Bachthaler - Trainer – Dirk Lottner
Kienle (5) - Torschütze - Mehrere (4)

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 15:36

Regionalliga Südwest - Saison 2018/19 - 15.Spieltag
Freitag, 26.Oktober - 19:30 Uhr
Donaustadion, Ulm





SSV Ulm (04.) - 1.FC Saarbrücken (03.)





14 Spieltage sind ins Land gegangen und der FCS hat sich in der Verfolgergruppe des souveränen Spitzenreiters aus Mannheim festgesetzt. Zuletzt gab es drei Siege in Folge, 16 Punkte aus den letzten sieben Spielen und damit einen deutlichen Aufschwung zu verzeichnen. Vergangenen Samstag besiegte man den FSV Mainz II vor heimischer Kulisse in einem Kampfspiel mit 3:2 (2:1). Nun wartet ein Spitzenspiel auf das Team um Trainer Dirk Lottner. Der FCS reist zum SSV Ulm 1848 und trifft dort im Rahmen des 15.Spieltag zum Spitzenspiel an. Die Ulmer liegen punktgleich mit dem FCS auf dem vierten Platz, es handelt sich also um ein Nachbarschaftsduell. Gespielt wird diesmal schon am Freitag Abend. Anstoß im Donaustadion ist um 19:30 Uhr. Über ein Jahrzehnt mussten der FCS und der SSV auf Pflichtspiele gegeneinander warten, seit 2016 ist es aber wieder soweit. Insgesamt gab es zwischen den beiden Teams 20 Vergleiche. Die Bilanz ist mit acht Siegen, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen leicht positiv aus FCS-Sicht. In der Regionalliga gewann man seit Sommer 2016 alle vier Pflichtspiele. Im August 2016 stieg das Hinspiel in Völklingen. Am Eröffnungsspieltag sahen offiziell 4.000 Zuschauer in Völklingen ein intensives Spiel bis - symptomatisch für die Saison - Patrick Schmidt wenige Minute vor Schluss das Tor des Tages erzielte. Auch das Rückspiel in Ulm entschied der FCS für sich und holte den ersten Sieg in Ulm überhaupt. Mario Müller traf vor 2.200 Besuchern kurz vor der Pause zum Sieg. Am 1.Spieltag der letzten Saison war der FCS in Ulm zu Gast und siegte nach zwischenzeitlichen Rückstand klar mit 4:1 und im bisher letzten Spiel zwischen den beiden Vereinen gab es einen knappen 2:1-Sieg für den FCS. In der Auswärtstabelle spricht die Bilanz leicht negativ für den FCS. Von den bisherigen zehn Auswärtsspielen konnte man nur die letzten beiden Spiele gewinnen, dazu kommen vier Unentschieden und vier Niederlagen. Die letzte Niederlage in Ulm gab es am 22.September 2000 durch eine 1:3-Niederlage.


Der Gegner: SSV Ulm 1846 Fußball
Der SSV Ulm 1846 Fußball hat sich 2009 vom Stammverein abgespalten, ursprünglich gegründet wurde der Vorläuferverein im Jahre 1904. Die "Spatzen" spielten acht Jahre in der 2.Bundesliga und waren in der Saison 1999/00 sogar Mitglied der Bundesliga. Vorausgegangenn war ein Durchmarsch von der Dritten in die erste Liga. Man verpasste im Anschluss auch den Klassenerhalt in Liga 2 und ging den Durchmarsch in die andere Richtung. Aufgrund einer Insolvenz wurde zudem die Lizenz für die Regionalliga verweigert und Ulm musste in die Verbandsliga. Man spielte sieben Jahre in Verbands- und Oberliga, verpasste mehrmals den Aufstieg in die Regionalliga knapp und kam erst zur Reform 2008/09 wieder in diese Liga. Der SSV spielte dann drei Jahre in der Regionalliga, stieg 2011 aber wieder ab und ging zudem erneut in die Insolvenz. Dem direkten Wiederaufstieg folgten zwei Jahre Regionalliga verbunden mit der dritten Insolvenz und erneut einem Zwangsabstieg in die Oberliga. 2014/15 erreichte man Platz 5 in der Oberliga und in der Spielzeit 2015/16 wurde man schließlich Meister. Lange Zeit lieferte man sich ein enger Rennen mit dem FC Nöttingen, am Ende belief sich der Vorsprung aber auf sieben Punkte. Die Meisterschaft wurde am vorletzten Spieltag in Pforzheim klar gemacht, Gegen Reutlingen kamen dabei 3.600 Zuschauer ins Stadion und gegen Ravensburg zur Meisterfeier gar knapp 4.000. Vor zwei Jahren ging man also wieder in der Regionalliga an den Start und spielte als Aufsteiger eine überzeugende Runde. Schnell konnte man sich nach in der Verfolgergruppe festsetzen und verblieb lange Zeit zwischen den Plätzen 6 und 8. Abstiegskampf spielte für die Ulmer dabei überhaupt keine Rolle obwohl man sich nach der Winterpause eine Phase von neun Spielen mit nur einem Sieg leistete. Im Endeffekt landete man schließlich mit 51 Punkten auf Platz 9 in der Abschlusstabelle und Platz 6 war lediglich ein Punkt entfernt. In der letzten Saison tat man sich etwas schwerer, erreichte unter dem Strich aber trotzdem einen einstelligen Tabellenplatz und wurde am Saisonende Neunter. 48 Punkte waren ein ordentlicher Wert. Allerdings war man relativ lange in möglicher Abstiegsgefahr. Ein konkretes Saisonziel vermieden die Spatzen vor der Saison, klar ist aber das man mittelfristig die Rückkehr in den Profifußball umsetzen möchte. Verantwortlich für dieses Unterfangen ist seit Beginn dieser Saison Holger Bachthaler. Der 43-Jährige war zuvor als Trainer im Nachwuchsbereich von Red Bull Salzburg aktiv.

Die Ulmer haben im Sommer einen größeren Umbruch durchgezogen. Gleich 12 Spieler stehen nicht mehr zur Verfügung. Urgestein Holger Betz beendete mit 40 Jahren seine Karriere und ist nun Torwarttrainer beim SSV. Dazu gingen auch die Torhüter Mustafa Özhitay (22/VfB Eichstätt) und Kevin Birk (26). In der Abwehr gingen Olcay Kücük (24/IV/FC Memmingen), Mergim Neziri (25/LV) und Stand-By-Spieler Tim Göhlert (33/IV/TSG Söflingen). Keiner dieser Abgänge spielte eine größere Rolle. Keine Rolle spielten auch die Mittelfeldspieler Lukas Glade (19/ZM/Illertissen), Stejepan Saris (20/LM/Illertissen) und Enis Küley (21/RM). Luca Graciotti (25/LM/Worms) kam immerhin auf 20 Einsätze, war aber eigentlich nie Stammspieler. Einen ähnlichen Status hatte auch Volkan Celiktas (22/DM/Illertissen) mit 21 Einsätzen. Christian Sauter (30/DM) ist dagegen über weite Teile der Saison ein Stammspieler gewesen und damit neben Betz der zweite gewichtigere Abgang. Im Gegenzug hat man 12 Spieler verpflichtet und dabei auch deutlich an Qualität und Konkurrenzkampf dazu gewonnen. Die Torwartposition musste dabei komplett neu besetzt werden. Die neue Nummer 2 ist David Hundertmark (21) vom SV Grödig aus Österreich, die neue Nummer 3 ist Jerome Weisheit (19/Stuttgart U19). Neuer Stammtorwart ist Christian Ortag. Der 23-Jährige kam von den Stuttgarter Kickers nach Ulm. Mit Lukas Hoffmann (21) holte man zudem einen neuen Innenverteidiger aus Großaspach. Für das zentrale Mittelfeld wurde Albano Gashi (23/ZM) geholt. Auch Adrian Beck (21/ZM/Neckarsulm) und Nico Gutjahr (25/DM/Großaspach) sind neu auf dieser Position. Für die Außenbahnen sind Aron Viventi (21/LM/Hoffenheim II), Nicolas Jann (26/RM/Illtertissen) und Lennart Stoll (22/RM/Münster) neu im Kader. Auch für den Sturm gab es zwei Neuzugänge. Vitalij Lux (29) kam von der SpVgg Unterhaching und Kai Luibrand (24/MS) kam vom Karlsruher SC.

Der SSV ist gleich mit einem Ausrufezeichen in die Saison gestartet und siegte am ersten Spieltag in Mannheim mit 1:0. Anschließend siegte man zuhause gegen Aufsteiger Balingen mit 2:0 und holte in Pirmasens trotz zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden. Den guten Saisonstart vergoldete man mit einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen Kickers Offenbach und indem man im DFB-Pokal den Pokalsieger von Eintracht Frankfurt mit dem gleichen Ergebnis eliminierte. Ein Sieg der in der Liga aber erst mal nicht helfen konnte: Zunächst kassierte man bei Wormatia Worms die erste Saisonniederlage (0:1), wenige Tage später musste man sich auch dem FC Homburg geschlagen geben (0:2). Zurück in die Erfolgsspur ging es dann in Elversberg, dort siegte man durch ein spätes Tor von Beck mit 1:0. Das gleiche Ergebnis reichte auch zuhause gegen Walldorf, diesmal traf Jann sechs Minuten vor Schluss. Einem heftigen Dämpfer in Mainz (1:4) folgte der Ausbau der Heimstärke. Sowohl gegen Stuttgart II als auch gegen Hoffenheim II siegte man jeweils mit 2:1. Gegen Stuttgart drehten Beck und Kienle in der zweiten Hälfte das Spiel nach Rückstand, gegen Hoffenheim konnte Bradara nach 73 Minuten den Siegtreffer erzielen. In den Auswärtsspielen tat man sich jedoch schwerer. Beim Kellerkind von Hessen Dreieich lag man so durch einen Doppelschlag lange Zeit zurück, ehe Rathgeber per Elfmeter (84.) und ein Eigentor von Rau (88.) doch noch einen Punkt retteten. Im letzten Heimspiel gab es mal wieder einen 2:1-Heimsieg, diesmal über den FSV Frankfurt. Und einmal mehr belohnte man sich spät. Nach Rückstand hatte Beck nach 83 Minuten ausgeglichen, Schindele besorgte in der 94.Minute den Siegtreffer. Am vergangenen Wochenende war man zu Gast beim SC Freiburg II und unterlag dort mit 0:2.

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 15:36

Die Spatzen gehen damit als aktueller Tabellenvierter in dieses Spitzenspiel. Wie der FCS auch haben sie nach 14 Spielen 26 Punkte geholt und spielen eine richtig gute Saison. Am kommenden Dienstag gibt es mit dem Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf noch einmal ein richtiges Highlight. Mit der Niederlage in Freiburg verlor man zuletzt etwas an Boden und liegt nun auch fünf Punkte hinter Spitzenreiter Waldhof Mannheim. Im bisherigen Saisonverlauf gab es für Ulm acht Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. 18 eigene Tore sind dabei kein herausragender Wert, auch die 17 kassierten Gegentore liegen in dieser Kategorie. Sie sind aber mega effektiv. Sieben der acht Siege holte man mit nur einem Tor Unterschied und in vielen Spielen haben sie auch mit späten Toren für Punkte und Erfolge gesorgt. Ihre Stärken haben sie vor allem im heimischen Donaustadion. In der Auswärtstabelle liegt man nur auf Platz 8, vor eigener Kulisse haben sie jedoch sechs von sieben Ligasspielen gewonnen und dazu ja auch im Pokal Frankfurt geschlagen. Nur gegen den FC Homburg gab es in dieser Saison eine Heimniederlage. Keine andere Mannschaft ist so heimstark wie der SSV Ulm und man kommt mit vier Heimsiegen in Folge zu diesem Spiel. Und auch hier spielt die Effektivität eine entscheidende Rolle. In den letzten drei Spielen gab es jeweils einen 2:1-Sieg. Der beste Torschütze der Ulmer ist Angreifer Steffen Kienle mit schon fünf Saisontoren. Ihm folgt Mittelfeldspieler Andrian Beck mit drei Treffern. Insgesamt verteilen sich die Tore bei Ulm stark und etliche Spieler stehen bei einem Saisontreffer. In der Formtabelle liegen die Hausherren auf Platz 4. Sie holten in den letzten fünf Spielen drei Siege und jeweils ein Unentschieden und eine Niederlage, also zehn Punkte.


Aufstellung gegen den SC Freiburg II
Ortag - Schindele, Krebs, Hoffmann, Schmidts – Beck, Campagna, Gutjahr, Morina. – Lux, Kienle

Die klare Nummer 1 im Tor ist seit dieser Saison Christian Ortag. Er stand in allen Ligaspielen im Tor. Auf der rechten Abwehrseite war über viele Wochen Tino Bradara gesetzt, in den letzten beiden Spielen saß er jedoch nur auf der Bank und Michael Schindele spielte auf dieser Position. Auf der linken Abwehrseite ist seit dem 7.Spieltag Marcel Schmidts gesetzt, die Alternative ist David Kammerbauer. Auch in der Innenverteidigung gibt es eine klare Zuordnung. Florian Krebs und Johannes Reichert sind die gesetzten Spieler und normal immer über 90 Minuten dabei. Wenn wie zuletzt ein Spieler gelb-gesperrt fehlt (Reichert in Freiburg) ist Lukas Hoffmann die Alternative. Reichert ist am Freitag aber wieder spielberechtigt. Im zentralen Mittelfeld haben Luigi Campagna und Nico Gutjahr ihre Stammpositionen. Campagna hat bisher nur ein Spiel gesperrt verpasst und auch Gutjahr stand fast immer in der ersten Elf. Die Alternativen sind Adrian Beck und der mittlerweile wieder fitte Vino Sapina. Im Offensivbereich gesetzt ist Adrian Morina. Er kann auch zentral hinter den Spitzen spielen, kommt meistens jedoch über die Außenbahn und stand nur einmal (gesperrt) nicht in der Startelf. Spielt er auf der "Zehn" so agiert Ulm dahinter mit drei zentralen Mittelfeldspieler. Zu Gutjahr und Campagna rückt dann noch Adrian Beck. Auch der Neuzugang war in den letzten sechs Spielen immer in der Startelf und bildet bei einem klassischen 4-4-2 einen der Flügelspieler. Erste Alternative ist Felix Nierichlo. Meist als Joker zum Einsatz kommt der junge Aron Viventi, eine weitere Option ist Nicolas Jann. Im Sturm ist normal das Duo aus Steffen Kienle und Neuzugang Vitalij Lux gesetzt. Lux stand in 13 der 14 Ligaspiele in der ersten Elf und ist ein gefährlicher Angreifer. Steffen Kienle ist der beste Torschütze und alleine mit seiner Schnelligkeit eine Waffe. Gegen Freiburg musste er mit einer Knieverletzung früh ausgewechselt werden und wird mit einem Kreuzbandriss länger fehlen. Die erste Alternative im Sturm war lange Zeit Thomas Rathgeber, er stand in den letzten beiden Spielen aber nicht in der Startelf. Gegen Freiburg wurde so nach der frühen Verletzung von Kienle auch Nierichlo eingewechselt und wahrscheinlich Morina in den Sturm gezogen. So kam in den letzten beiden Spielen auch David Braig als Joker zum Einsatz, eine größere Rolle blieb ihm bisher aber verwehrt.

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 21:59

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 07:48

FCS-Juwel Jurcher

Zitat

Gillian Jurcher (21) hat sich beim 1. FC Saarbrücken blitzschnell eingelebt. Der Neuzugang aus Halberstadt überzeugte in den letzten beiden Spielen, traf in Walldorf doppelt und bereitete mit seiner scharfen Hereingabe den Siegtreffer durch ein Eigentor gegen Mainz vor.
Juwel Jurcher! Alle 153 Minuten ein Tor!

Sportdirektor Marcus Mann: „Er hat eine große Veranlagung. Wenn er sein ganzes Potenzial abruft, werden wir ganz viel Spaß mit ihm haben.“

Der Rechtsaußen braucht weniger als zwei Spiele für ein Tor, traf insgesamt schon viermal. Trainer Dirk Lottner (46) lobt: „Gilly kannst du immer reinschmeißen. Er ist sofort da.“

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 07:51




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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 08:03

Blick auf den FCS
Drei Siege in Folge, 16 Punkte aus den letzten sieben Spielen: Der FCS hat sich eindeutig stabilisiert und in den letzten Wochen ordentlich gepunktet und sich damit nach und nach in der Tabelle nach vorne gearbeitet. Mittlerweile ist man auf dem dritten Platz angekommen, der Rückstand auf den ersten Platz beträgt sportlich aber nach wie vor stolze acht Zähler. Trotzdem geht es für den FCS darum bis zur Winterpause weiter Ergebnisse zu liefern und dann zu sehen wo man tatsächlich steht. Zuletzt gab es den hart erkämpften 3:2-Heimsieg gegen Mainz 05. Drei Punkte die man sich tatsächlich erkämpft hatte gegen einen stark spielenden Gegner. Am Montag startete dann die Vorbereitung auf das Spiel in Ulm. Einer Einheit am Montag Nachmittag folgten zwei Einheiten am Dienstag und sowohl Mittwoch als auch Donnerstag Morgen wird noch mal im Sportfeld trainiert. Nach der Einheit am Donnerstag geht es dann schließlich nach Ulm, vor Ort wird man am Freitag noch ein Anschwitzen absolvieren.

Die personelle Situation hat sich vor dem Spiel am Freitag wieder verschlechtert. Klar ist: Marlon Krause und Martin Dausch fehlen dem FCS auf jeden Fall noch bis 2019. Verzichten muss man auch auf Fanol Perdedaj. Er musste sich in dieser Woche in Folge eines Mittelhandbruchs einer Operation unterziehen und kann nicht spielen. Fraglich ist die Verfügbarkeit von Lukas Quirin, Markus Obernosterer und Tobias Jänicke. Jänicke musste zur Pause gegen Mainz mit Schulterproblemen raus und man wird sehen müssen inwiefern es von den Schmerzen her funktioniert. Er hat immerhin am Mittwoch trainiert, es schaut also aktuell ganz gut aus und Hoffnung auf einen Einsatz besteht beim FCS. Offen ist, dass er auch so fit ist das es Sinn macht ihn spielen zu lassen. Lukas Quirin war die gesamte letzte Woche krank, da wird man am Donnerstag sehen müssen wie weit er schon ist und Markus Obernosterer fehlte die letzte Woche angeschlagen. Auch hier ist nicht klar ob er schon wieder eine Alternative sein kann. Die verbliebenen 20 Spieler aus dem Regionalligakader sollten dagegen fit sein und zur Verfügung stehen. Am Ende hätte Dirk Lottner also die Wahl zwischen 20 und 23 Spieler und folgerichtig würden zwei bis fünf Feldspieler am Spieltag nicht im Kader stehen können. Sollten die drei fraglichen Spieler alle nicht zur Verfügung stehen dann würden nur noch fünf nominielle Mittelfeldspieler zur Verfügung stehen.

Durch die Ausfälle und Fragezeichen im Mittelfeld, aber auch durch die guten Ergebnisse der letzten Wochen dürfte man weiterhin im 4-4-2-System spielen. Daniel Batz hat seinen Platz zwischen den Pfosten sicher, in der Viererkette dürfte dies nicht zutreffen. Dafür hat man in den letzten Wochen einfach zu viele Gegentore zugelassen. Das beginnt schon beim rechten Verteidiger. Gegen Mainz hatte sich Lottner hier für Mendy entschieden und Alex hatte sicher nicht seinen besten Tag und Sascha Wenninger wird nach seinen ordentlichen Leistungen nicht ohne Chance sein wieder in die Mannschaft zu rücken. Auf der linken Abwehrseite ist Mario Müller der gesetzte Spieler. Ein Spieler der seine Stärken sicher in der Offensive besitzt und dem FCS-Spiel damit zugute kommt. Für ihn ist es immer ein Balanceakt seine Defensive nicht zu vernachlässigen, die Alternative wäre Fassnacht. Zentral hat man seit der Rückkehr zum Duo Kehl-Gomez/Zellner wieder zu erfolgreichen Spielen gefunden, die Gegentore spielen aber auch hier mit rein und Alternativen stünden parat. Kessel wäre für den Trainer wohl erste Option, dazu hat man noch Miotke und natürlich Oschkenat. Oschkenat hat nicht wirklich viel Spielpraxis, hat aber schon in Freiburg bewiesen das er sowas aus dem Stand heraus kann. Im zentralen Mittelfeld ist man durch den Ausfall von Fanol Perdedaj dazu gezwungen wieder umzustellen und sucht den Partner von Kapitän Manuel Zeitz. Suchen bedeutet in diesem Falle natürlich nur das Marco Holz wieder in die erste Elf rücken wird, alles andere wäre eine große Überraschung. Quirin wäre eine solche Überraschung, ist aber selbst fraglich. Köksal wäre eine solche Überraschung, hat aber noch zu großen Trainingsrückstand und auch Miotke wäre eine Überraschung, dann hat man mit Zeitz aber zwei defensivorientierte zentrale Spieler im Mittelfeld. Für das linke Mittelfeld ist Markus Mendler klar die erste Wahl. Und die einzig positionsgetreue Wahl. Mendler mit seinen Qualitäten braucht man einfach und dies hat man mit seinem Formanstieg in den letzten Wochen auch gesehen. Im Fall der Fälle wären Jurcher und Vunguidica die Optionen. Und auf der rechten Seite hängt vieles davon ab ob Jänicke denn zur Verfügung steht und wenn ob er beginnen kann. In diesem Fall dürfte er auch von Beginn an dabei sein, ansonsten ist Jurcher die erste Wahl. Er hat sich dies verdient, hat auch gegen Mainz für frischen Wind gesorgt und seine großen Stärken sind natürlich die Schnelligkeit und der Zug zum Tor. Die Alternative auf der rechten Seite dürfte Alex Mendy sein. Die Verteilung der beiden Stürmerpositionen ist dagegen klar. Sebastian Jacob ist ohne Zweifel gesetzt, der Körper macht auch immer besser mit und man muss hoffen das ihn keine erneute Verletzung stoppt. Er war in den letzten Wochen wahrscheinlich die Schlüsselfigur das es Offensiv klick gemacht hat. Und als Partner dürfte Eisele klar sein. Er ist und bleibt ein Strafraumstürmer der sich zwar im restlichen Spiel auch müht, dort aber nicht so seine Stärken hat. Mit Carl und Vunguidica hat man noch zwei Optionen dahinter.


Schema
-----------------------------Batz------------------
Wenninger---Kehl/Gomez---Zellner-----Müller
Jurcher----------------Zeitz----Holz-----Mendler
------------------------Eisele---Jacob------------

Bank
Ricco Cymer (ETW)
Oliver Oschkenat
Nino Miotke
Alexandre Mendy
Fatih Köksal
Tobias Jänicke
José Pierre Vunguidica

goalgetter13

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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 08:03

Ulm hat eine körperlich starke Mannschaft zur Verfügung. Das fängt in der Abwehr mit Reichert, Krebs und Schindele an und zieht sich dann auch ins Mittelfeld mit Gutjahr, mit Campagna und in die Offensive wo man mit Kienle und Lux normal auch zwei wuchtige Angreifer hat. Sie darauf zu beschränken wird ihnen aber nicht gerecht, denn mittlerweile ist man auch eine richtig gute Mannschaft geworden. Man tritt im Kollektiv auf, man hat es funktionierendes Konzept und man hat die Fußballer in der Mannschaft die für spielerische Momente sorgen. Reichert ist als Aufbauspieler nicht erst seit dieser Saison wichtig, davor sammeln sich im zentralen Mittelfeld zwei oder drei Spieler die Angriffe aufziehen können und mit Beck und vor allem Morina hat man dann schon zwei Spieler die als Angelpunkt des Offensivspiels gelten können. Man muss darauf eingestellt sein das sie es über die Flügel probieren, aber auch das Beck und Morina im 4-3-1-2-System im Zentrum agieren und dort für eine Überzahl sorgen. Mit dieser Überlegung waren sie zuhause gegen Hoffenheim und Stuttgart erfolgreich. Dazu kommt ein offensivausgerichteter Linksverteidiger und eine Abwehr normal wenig zulässt und mit hochgewachsenen Verteidigern bei allen Standards gefährlich ist. Der Ausfall von Kienle trifft sie schwer. Er ist ein extrem schneller, wuchtiger Angreifer und passte bisher perfekt in das Spiel der Ulmer die sehr gerne durch das massive zentrale Mittelfeld in Ballbesitz kommen und dann über ihr Umschaltspiel für Gefahr sorgen. Lux als sein Partner ist für dieses Spiel auch ein wichtiges Puzzle-Teil. Die Frage wird sein ob Ulm Offensiv nun die Taktik umstellen wird (Braig und Rathgeber sind nicht die schnellsten Stürmer oder man eine Lösung dafür in der Hinterhand hat. Dazu haben sie sich ihre für den Gegner so unbequeme Art und Weise aus den letzten Jahren erhalten. Nach der bisherigen Saison gibt es aber definitiv keinen Grund mehr die Ulmer zu unterschätzen. Sie sind in diesem Jahr ein absolutes Spitzenteam. Gerade in den Heimspielen auf dem gewohnten Boden und vor den eigenen Zuschauern konnten sie dies auch in eigentlich allen Spielen zeigen und laufen jedes Mal zu Höchstform auf. Und die Spatzen haben eine Mannschaft die körperlich absolut fit ist und nie die Flinte ins Korn wirft. Die vielen späten Tore sind keine Überraschung sondern ein Ausdruck vom Willen. Das DFB-Pokalspiel am Dienstag gegen Düsseldorf spielt im Verein sicher schon eine größere Rolle. Gerade für die Fans ist das ein Highlight welches man schon sehr lange nicht mehr erleben durfte. Trainer und Mannschaft werden den Fokus aber voll auf dem Spiel am Freitag haben und das Pokalspiel lediglich als Bonus mitnehmen.

Einen Favoriten braucht man in diesem Spiel nicht zu suchen, es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. Der SSV hat sich - wie bereits angesprochen - zu einem absoluten Spitzenteam gemausert und auch der FCS ist auf dem richtigen Weg. Beide Mannschaften können mit einer entsprechenden Portion Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Ulm dazu mit dem Wissen der Heimstärke im Hinterkopf. Sollte also auf dem Papier ein 50:50-Spiel sein. Kleinigkeiten, Glück und die Tagesform können den Unterschied machen.

Für die Mannschaft von Dirk Lottner geht es darum die guten Ergebnisse der letzten Wochen fortzuführen. Denn auch wenn man nicht der klare Favorit ist fährt man nach Ulm um dort die drei Punkte zu holen. Zum einen ist es an der Zeit endlich mal ein Spiel gegen ein "Spitzenteam" zu gewinnen. Gegen die TOP6 der Liga hat das bisher nicht funktioniert. Auch wenn nur Mannheim zuhause war sind zwei Punkte aus vier Spielen zu wenig. Ein Sieg in Ulm wäre daher sicher auch ein weiteres Signalzeichen nach innen und nach außen. Man muss einfach merken das man auch gegen einen solchen Gegner drei Punkte holen kann. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es eine richtig gute Leistung. Es muss gelingen den Ausfall von Perdedaj und den möglichen Ausfall von kompensieren. Mit Holz und Jurcher hat man Spieler dahinter die diese Rollen einnehmen können und müssen. Und zweifellos wird es darum gehen den Spagat zwischen Defensive und Offensive zu finden. Es wäre eine Überraschung wenn wir auch in Ulm zwischen drei und sechs Toren schießen würden. Dafür ist ihre Defensive zu stark und dafür ist die Mannschaft zu gut. Wir müssen wieder eine richtig gute Offensivleistung auf der Platte haben, wir müssen mutig nach vorne spielen und unsere Chancen suchen. Die Qualität hat man in der Mannschaft. Es kann aber nicht der leiseste Zweifel daran bestehen, dass es noch wichtiger ist die Defensive dicht zu bekommen. Für die Zuschauer waren das zuletzt spektakuläre Wochen und solange man gewinnt kann man dagegen nichts einwenden, aber auf Dauer kann man nicht immer drei oder vier Tore schießen um zu gewinnen. Wir müssen wieder stabiler werden, wir brauchen wieder eine Balance in unserem Spiel und diese Balance wird man bereit am Freitag brauchen. Der große Schlüssel für den FCS wird im Mittelfeld liegen. Wenn es gelingt das wir das zentrale Mittelfeld kontrollieren können dann haben wir einen guten Ausgangspunkt um unser Spiel durchzudrücken und das Spiel der Ulmer zu stören. Bei ihrem 4-3-1-2-System heißt das aber auch die nominelle Unterzahl auszugleichen. Sprich die Stürmer müssen viel im Mittelfeld helfen und auch die Außenbahnen sind gefordert immer wieder mit ins Zentrum zu ziehen. Stehen wir ständig in Unterzahl dann können wir das Spiel dort nicht kontrollieren. Und natürlich bieten sich Räume wenn schnelle Wechsel auf die Flügel gelingen. So kann man Überzahlsituationen schaffen und Ulm knacken.

Nicht schön ist die Terminierung auf den Freitag Abend. Für die Gästefans ist das bei der nicht gerade kurzen Reise nach Ulm (zumal über Stuttgart) richtig nervig. Und das der FCS einer Verlegung dieses Spieles bei einer Anreisezeit von 3 1/2 Stunden aufgrund des Ulmers Pokalspiel in der kommenden Woche (!) zugestimmt hat zeigt den Stellenwert den die eigenen Zuschauer manchmal einnehmen. Entsprechend wenige FCS-Anhänger werden den Weg nach Ulm auch antreten können. Insgesamt dürfte durch den Spitzenspielcharakter aber für einen ordentliche Kulisse von Heimseite auch gesorgt sein.

38

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 10:17

Um erfolgreich zu sein muss die Defensive stehen. Wenn man vorne nicht treffen sollte gegen starke Ulmer, dann muss es wenigstens ein Remis geben. Jetzt ist neben der Offensive auch mal die Defensive gefordert.
Ich bin Realist, es ist halt so! ;)

goalgetter13

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39

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 10:28

Die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Ulm mit Marcus Mann, Gillian Jurcher und Dirk Lottner!

Zitat

Dirk Lottner: ,,Wir treffen auf einen Gegner, der gerade in der Schlussphase schon einige Spiele gedreht hat. Es wird eine echte Herausforderung.“

Gillian Jurcher: ,,Wenn wir das Maximum geben, können wir auch dort gewinnen.“


FCS-FB

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40

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 12:30

Schaffen die Spatzen die nächste Sensation?

Zitat

AM Freitag (19.30 Uhr) kommt der amtierende Meister und derzeitige Tabellendritte 1. FC Saarbrücken zu den punktgleich auf Rang vier liegenden Spatzen. Am Dienstag dann geht es um 18.30 Uhr in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Wie schon beim 2:1-Erstrundencoup gegen Eintracht Frankfurt ist das Donaustadion am Dienstag mit über 18.000 Zuschauern ausverkauft. Wer im Pokal nicht zum Zuge gekommen ist, kann sich morgen auf den Weg in die Friedrichsau machen. Der Zuschauerschnitt bei den Viertliga-Punktspielen liegt bei gut 2000 Besuchern. Platz ist also genug da.

Nach dem Kreuzbandriss von Steffen Kienle, dem mit fünf Treffern erfolgreichsten Torjäger der Spatzen, muss Trainer Holger Bachthaler einen neuen Sturmpartner für Vitalij Lux suchen. Der Kader gibt einige Alternativen her: David Braig, Thomas Rathgeber, Aaron Viventi und Karl Luibrand stehen bereit, Kienles Part zu übernehmen.