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goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

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121

Samstag, 8. September 2018, 22:22

Der FCS beendet am Samstag Mittag seine Serie von drei Spielen ohne Sieg durch einen 2:0-Erfolg über den FK Pirmasens und sorgt für etwas Beruhigung auf allen Seiten nach der überaus enttäuschenden Niederlage gegen den TSG Balingen in der Vorwoche. Vor rund 2.700 Zuschauer - knapp 40 Pirmasenser waren mitgekommen - trug Trainer Dirk Lottner dieser Pleite durch drei Umstellungen Rechnung. Marco Kehl-Gomez ersetzte Benjamin Kessel in der Innenverteidigung, Tobias Jänicke ersetzte Markus Obernosterer (er stand gleich überhaupt nicht im Kader) auf dem linken Flügel und Marcel Carl rückte für Markus Mendler in die Mannschaft und bildete mit Neuzugang Eisele den Doppelsturm. Dafür spielte Jurcher auf dem rechten Flügel.

Beim FCS ging es in dieser Woche viel um Wiedergutmachung und die Mannschaft legte gleich gemäß dieser Ausrichtung vor. In den ersten fünf Minuten spulte man ein richtiges Feuerwerk ab und hatte zwei richtig gute Torgelegenheiten. Die erste Chance des Spiels gehörte Tobias Jänicke. Bedient durch eine Holz-Flanke hatte er viel Raum im Strafraum, scheiterte jedoch am Keeper. Bei der anschließenden Ecke kommt Mendy an den zweiten Ball, seine Flanke verpasste Marcel Carl im Zentrum nur knapp. Auch im Anschluss an diese Anfangsphase spielte der FCS äußerst beherzt und mit sichtlich viel Einsatz, offenbarte jedoch erwartungsgemäß auch viel Nervosität im Spiel mit dem Ball. Entsprechend hatte man sehr viele Fehlpässe oder Schläge ins Aus dabei. Dies änderte allerdings nichts daran das der FCS drückend überlegen war und weiter in Richtung der Führung spielte. Wirklich große Chancen gab es gegen einen ultra-defensiv eingestellten FKP aber erst mal nicht. Umso wichtiger das man dann nach 19 Minuten mal die ganze vorhandene Klasse aufblitzen ließ. Zellner im Spielaufbau auf Carl, der bedient auf der Außen Müller und dessen Ball in die Mitte drückt Neuzugang Eisele über die Linie. Ein starker, mit viel Tempo vorgetragener Spielzug. Und das Mitten in eine Phase als die Nervosität beim FCS angesichts der fehlenden Führung immer größer zu werden schien. Für Eisele war es sein Debüttreffer beim FCS. Der Treffer half den Blauschwarzen die nun ein Stück weit sicherer wurden. Insbesondere über die heute sehr aktive linke Seite um Mario Müller versuchte man immer wieder für Gefahr zu sorgen. So auch nach rund 25 Minuten. Kehl-Gomez bediente Müller und bei dessen Flanke scheitert Carl mit dem Kopf am Keeper. Und Carl hatte noch eine gute Gelegenheit. Nach Zuspiel von Kehl-Gomez tauchte er im Strafraum auf, ließ in bester Taylor-Manier seinen Gegenspieler aussteigen um dann aus kurzer Distanz am Keeper zu scheitern. Den darf man mal machen um die eigenen Nerven weiter zu beruhigen. So ging es mit dem 1:0 in die Pause, auch weil Pirmasens nach vorne überhaupt keine Wirkung hatte sondern nur einen Torschuss (der einige Meter über das Tor ging) aus der 44.Minute zu verzeichnen hatte. Das hatte mit Sicherheit auch seinen Anteil an den begrenzten Möglichkeiten des Aufsteigers, lag aber auch daran das der FCS bei Ballverlusten sehr ballorientiert umschalten konnte und eine gewisse Defensive Stabilität auf den Platz brachte. Halbzeit!

Im zweiten Abschnitt knüpfte der FCS weiter an den beherzten Auftritt aus der ersten Hälfte an und ließ bisweilen auch mal spielerische Klasse aufblitzen. Relativ schnell nach Wiederbeginn bediente Müller Jänicke, dessen Querleger auf Eisele wird jedoch in letzter Sekunde abgeblockt. Anschließend scheitert Jurcher noch mit einem aussichtsreichen Versuch. Nach einer Stunde ist es dann soweit. Nach einer Ecke von Kehl-Gomez kommt Eisele aus wenigen Metern an den Ball und köpft ein. Die Vorentscheidung. Angesichts der klaren Kräfteverhältnisse nutzt der FCS die Überlegenheit und das wieder gewonnene Selbstvertrauen um nun den Ball besser laufen zu lassen und das Spiel noch mehr zu kontrollieren. Gegner und Ball liefen und der FCS erspielte sich in der Folge nicht mehr so viele Chancen. Auch weil der ein oder andere vielversprechende Ansatz nun nicht mehr perfekt ausgespielt wurde. Beim FCS kam nach 70 Minuten Mendler für Carl ins Spiel. Nach seiner Verletzung muss er noch nicht über 90 Minuten gehen wenn es nicht zwingend sein muss. Es war ein ordentliches Spiel von Carl gewesen. Eisele hatte - nach einem von Jurcher schlecht ausgespielten Konter - noch einen Schussversuch, anschließend durfte auch er vorzeitig unter die Dusche. In den letzten acht Minuten kam Sebastian Jacob zu seinem Saisondebüt und durfte erste Spielpraxis sammeln. Der FCS hatte ganz am Schluss (kurz zuvor kam auch Miotke zu seinem Pflichtspieldebüt) noch eine Chance durch Zellner. In den letzten sechs, sieben Minuten ließ man dann aber auch die Gäste etwas mitspielen die in der Folge auch zu zwei Halbchancen kamen ohne allerdings am Spielergebnis noch etwas ändern zu können. Da hatten die Blauschwarzen stets alles im Griff.

Das Spiel kann man am Ende sicher unter einem Arbeitssieg verbuchen. Der Sieg war ohne jeden Zweifel hochverdient, zu klar waren die Kräfteverhältnisse verteilt. Es war sicher keine herausragende Leistung des FCS sondern wenn man sich nur auf das fußballerische Konzentriert war es allenfalls Durchschnitt. Gerade im ersten Abschnitt beziehungsweise in den ersten 20 Minuten hatte man extrem viele unbedrängte Fehlpässe im Spiel und allgemein hat man gesehen das man nach dem letzten Spiel nicht gerade in Selbstvertrauen badet. Dies war aber auch so zu erwarten und beim 1:0 und der ein oder anderen weiteren Szene konnte man dann auch die fußballerische Klasse andeuten. Man wird sich aber in den kommenden Wochen noch deutlich steigern müssen will man die anstehenden Aufgaben meistern. Denn die nächsten Gegner sind mit Sicherheit stärker als der dieser FKP. Ein kleiner Schritt nach vorne war es aber definitiv. Und ein größerer Schritt in der Art und Weise wie man das Spiel angegangen ist. Das war von der ersten Minute an mit viel Einsatz und Herz und das darf man dann auch so honorieren selbst wenn bei weitem nicht alles funktioniert. Man hat gekämpft, hat Fußball gearbeitet und damit die anderen Problemfelder ein Stück weit auch kompensiert. Ein Paradebeispiel ist sicher Müller. Fußballerisch kann er es deutlich besser als heute, aber gearbeitet und gemacht hat er enorm viel und sich mit der Vorlage beim 1:0 auch belohnt und auch sonst war er an so vielen Aktionen nach vorne beteiligt gewesen. Es gilt die Kirche im Dorf zu lassen, ganz klar auch diesen Auftritt einzuordnen und nun auf diesem Spiel aufzubauen. Es bringt nichts wenn man jetzt zwei, drei Spiele so angeht und dann wieder in das Schema Frankfurt oder Balingen fällt. Das hatten wir in der Saison nun schon. Wir müssen nun über diese Schiene kommen und mit dem heute gewonnenen Selbstvertrauen auch wieder mehr Fußball spielen und die Fehlerquote verringern. Das wird schon am kommenden Sonntag in Offenbach nötig sein. Positiv ist natürlich das Spieler zurückkommen. Carl ist wieder da, Jacob ist wieder da und mit Eisele hat man jetzt mal wieder offensive Optionen. Und irgendwann müssen Mendler und Jänicke ja auch mal ihre schlechte Phase überwinden. In der anstehenden Woche hat Dirk Lottner mit seiner Mannschaft nun wieder etwas Zeit um weiter an der eigenen Leistung zu arbeiten und wird dies auch in einer größeren Ruhe machen können. Möglicherweise enttäuschend für gewisse Medien mit populistischen Aussagen zuletzt, aber für Mannschaft und Verein ganz gut.

122

Sonntag, 9. September 2018, 00:05

Seit vielen Heimspieltagen ärgere ich mich über unseren Stadionsprecher. Ich finde er stellt die gegnerische Mannschaft ohne Respekt vor. Die Namen der generischen Spieler werden in einer Art und Weise runtergeleiert, dass ich mich dafür fremdschäme. Zudem finde ich die Musik oft viel zu laut vor dem Spiel. Man kann sich auf der Haupttribüne manchmal nur schreiend mit seinem Nachbarn verständigen. Das wollte ich mal los werden. Wenn es sonst auch niemanden stören mag.

123

Sonntag, 9. September 2018, 00:27

Interviews mit Dieter Ferner und Sebastian Jacob, sowie die Pressekonferenz nach dem Spiel.


https://www.youtube.com/watch?v=jvRlZbUZyyE


1. FC Saarbrücken - Pirmasens Spielzusammenfassung
https://www.youtube.com/watch?v=teNFvhjWDqo&feature=youtu.be
Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions

https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs



124

Sonntag, 9. September 2018, 03:17

@MH1974
Manche Leute regen sich wirklich über jeden sch...
auf. Unser Stadionsprecher ist Top und mir und vielen
anderen ist es herzlich egal wie er die gegnerische Mannschaft
ankündigt !! Und was die Lautstärke der
Musik betriff, also auf den Stehrängen ist es
absolut ok.

125

Sonntag, 9. September 2018, 09:57

Auf den Stehrängen ist die Lautstärke in der Tat in Ordnung, vormals war es eher zu leise. Man kann ja aber die Bitte an den Verein weiterleiten die Lautstärke an der Tribüne nochmals nachzujustieren, das sollte keine Unmöglichkeit für das Fachpersonal der Audiofirma sein, wobei "zu laut" zu ein gewissen Grad auch immer subjektives Empfinden ist. Die Lockerheit unseres Stadionsprechers empfinde ich jetzt auch nicht als schlimm. Das Zeitalter der förmlichen älteren Herren am Mikrofon ist seit einiger Zeit schon vorbei. Beim Heimspiel von Röchling gegen uns fühlte man sich da schon in eine andere Zeit zurückversetzt (ohne das böse zu meinen). Ein Grund für die Geschwindigkeit könnte weniger Respektlosigkeit sein, sondern eher die Erfahrung, was passiert, wenn du die Gästenamen langsam vorträgst. Dann haben alle plötzlich den selben Nachnamen, der am Ende des Darms angesiedelt ist. Abbügeln sollte man das aber auch nicht, vlt. kann man ja einen Mittelweg finden.

Und jetzt noch die Zeitungsartikel von Montag über das FKP Spiel abwarten und dann gilt die ganze Konzentration dem Fußball und Offenbach.
„Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

Pete

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126

Sonntag, 9. September 2018, 11:01

Ein Grund für die Geschwindigkeit könnte weniger Respektlosigkeit sein, sondern eher die Erfahrung, was passiert, wenn du die Gästenamen langsam vorträgst.


Denke ich auch, finde ihn auch ganz gut und locker. Na ja, das mit den "unsere Soldaten in blau -schwarz" könnte er weglassen, das klingt wirklich lächerlich und ist etwas peinlich.

127

Sonntag, 9. September 2018, 11:13

Hallo MH1974,

die Lautstärke in VK ist in der Tat immer wieder ein Problem. Es wird fast an jedem Spieltag nachjustiert, weil eben die Lautstärke der einzelnen Boxen immer auch etwas damit zu tun hat, wie viele Leute im Stadion sind. Weniger Zuschauer = geringere Lautstärke-Einstellungen.
Ich bin da für Feedback immer dankbar. Gerne auch im Stadionradio-Thread, per Facebook-Nachricht oder persönlich. Ich stehe ja bis kurz vorm Spiel unter der Haupttribüne. Da kannst du mir das auch gerne zurufen.

Was die Gäste-Aufstellung angeht: in der Tat finde ich das Ritual, die Nachnamen der Gästespieler zu verunglimpfen nicht schön. Das ist ein Grund für das Tempo. Aber sicher geht das auch besser. Gegen Worms schalte ich dann mal einen Gang zurück. ;)

Blau-Schwarze Grüße
Christoph

128

Sonntag, 9. September 2018, 11:18

also eine Box Richtung D-Block ist schon ne Katastrophe. gestern war es ok (weil leiser). wenn die aber etwas lauter ist, kräschzt die total und hat sehr oft Aussetzer. ist denke ich weniger Einstellungssache, sondern die hat wohl einen weg.

Fimpen

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129

Sonntag, 9. September 2018, 11:39

War super! Bis auf 2-3 gute Szenen in der 2. Hälfte, kam mir Jurcher wie ein Fremdkörper in der Mannschaft vor, trotz großer Bemühung. Er hat einfach nicht die Klasse eines Mendlers.

Dies sehe ich nicht ganz so. Die Stärke eines Jurchers liegt in seiner enormen Schnelligkeit. Diese kann er aber zu selten abrufen, da bei uns das schnelle Umschaltspiel einfach zu selten noch funktioniert.
Ansonsten haben es die Vorredner schon beschrieben, da war Leidenschaft und Kampf direkt von Anfang an gegeben. Und so muss man alle Spiele auch angehen. Gegen Offenbach muss dennoch eine weitere Leistungssteigerung her. Vor allem waren noch zu viele unnötigen Ballverluste im Spiel.
Fazit:

Zwar noch keine Meisterleistung aber schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Bayernsepp

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130

Sonntag, 9. September 2018, 12:04

Dies sehe ich nicht ganz so. Die Stärke eines Jurchers liegt in seiner enormen Schnelligkeit


Jurcher war gestern meiner Meinung nach auch schlechter als in den Spielen zuvor. Er ist zwar viel gelaufen und war auch genauso wie einige anderen völlig platt. Der Einsatzwille und die Laufbereitschaft waren trotzdem gut.
Der Weg der Mannschaft ist richtig, die vielen Abspielfehler sowie das Umschaltspiel müssen verbessert werden.
Stabilität reinbringen und dann läuft das auch wieder.
:thumbsup: GLÜCK auf FCS :thumbsup:

goalgetter13

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131

Sonntag, 9. September 2018, 12:15

Jurcher war gestern meiner Meinung nach auch schlechter als in den Spielen zuvor.


Der Junge braucht einfach noch etwas Zeit. Der ist zum ersten Mal in einer richtigen Aktivenmannschaft unterwegs und das merkt man. Sowohl was den körperlichen Einsatz betrifft, aber auch was Laufwege und taktisches Verständnis angeht. Das hat man in eigentlich jedem Spiel gesehen in dem er begonnen hat. Gestern hätte er seine Schnelligkeit auch bei drei oder vier Situation einsetzen können, wenn er denn den richtigen Laufweg gegangen wäre. Da fehlt einfach (noch) die Qualität. Aber man muss das auch einordnen können. Normal wäre er hinter Mendler, Jänicke, Dausch und evtl. Obernosterer an vierter oder fünfter Stelle und weil die Formkrisen so sind muss er entweder im Sturm spielen oder aber in einer durchaus verunsicherten Mannschaft. Das kann nicht so funktionieren. In ein oder zwei Jahren ist das ein richtig starker Flügelspieler für die Regionalliga.

Pete

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132

Sonntag, 9. September 2018, 20:43

Könnte evtl so zutreffen, aber da muss er noch sehr viel arbeiten und braucht viel Einsatzzeiten. Aber schnell ist der wirklich ohne Ende. Der hat bei einer Szene in der 2. Hälfte der NR 24 der Pirmasenser( der auch sehr schnell ist) nach einem 30 Meter-Sprintduell rechts außen bei ca 5 Meter Rückstand insgesamt 7-8 Meter genommen. Das war echt beeindruckend.

goalgetter13

WM-Tippspielsieger 2014

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133

Montag, 10. September 2018, 07:48

Eisele sorgt für zufriedene Gesichter

Zitat

Nach 18 Minuten war es das erste Mal so weit. Eiseles Sturmpartner Marcel Carl hatte das Spiel nach außen geöffnet, Mario Müller flankte aus vollem Lauf von der Grundlinie, Eisele flog ein und wuchtete den Ball mit dem Fuß zum 1:0 in die Maschen. Der zweite FCS-Treffer fiel nach knapp einer Stunde und einem Eckball. Marco Kehl-Gomez war von FCS-Trainer Dirk Lottner für Benjamin Kessel in die Startformation beordert und gleich zum Standardschützen gemacht worden. „So schnell geht es im Fußball“, sagte der Innenverteidiger mit einem Lächeln, „unsere etatmäßigen Schützen Marcus Obernosterer und Markus Mendler waren nicht auf dem Feld. Ich habe das früher in Chemnitz schon mal gemacht, es klappte ganz gut.“ Mendler saß zunächst auf der Bank, Obernosterer war gar nicht im Kader.